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Interpunktion

Die Interpunktion oder auch Zeichensetzung erleichtert das Lesen und Schreiben, indem sie Sätze und Texte gliedert. Sie ist das schriftliche Pendant zu den verschiedenen Betonungen ‒ dem Heben und Senken der Stimme, dem Pausieren ‒, die wir im mündlichen Gespräch einsetzen.

Bei der Anwendung der einzelnen Zeichen wird zwischen der Satz- und der Wortebene unterschieden. Das heißt, bestimmte Zeichen strukturieren einzelne Wörter oder Wortgruppen. Zu diesen gehören der Trennungsstrich (Silbentrennung), der Bindestrich und das Apostroph. Andere hingegen gliedern ganze Sätze.

Auf der Satzebene wird nochmals zwischen satzgliedernden und satzschließenden Zeichen unterschieden. Erstere ‒ wie z. B. Komma, Doppelpunkt, Anführungszeichen und Gedankenstriche ‒ werden innerhalb des Satzes verwendet. Die satzschließenden Zeichen zeigen an, wie der Name schon sagt, dass der Satz beendet ist. Zu jenen gehören der Punkt, das Frage- und das Ausrufungszeichen.

Die Anwendung der Interpunktion folgt festgelegten Regeln, die mal weiter und mal enger gefasst sein können. In der Literatur beispielsweise dient die Zeichensetzung auch als stilistisches Gestaltungsmittel.